Die Zeit der Pandemie brachte viele Veränderungen mit sich: Vorschriften, Regeln, Hinterfragung 
von gesellschaftlichen Werten, die zu einer
vielschichtigen Umwälzung unseres Alltags und unseren persönlichen Handelns führten. Nirgends wurde dies sichtbarer als an den Schulen.
Mit dem „Shutdown“ am 16. März wurden alle Schulen geschlossen, ein Leben innerhalb der Schulgemeinschaft mit sozialen Interaktionen war
höchstens noch virtuell möglich.
Die Wiederaufnahme des Schulbetriebes am 27. April in Form eines Notbetriebs bedeutete für Schüler*innen wie Lehrer*innen sich wiederum auf
eine einzigartige, noch nie da gewesene Situation einstellen zu müssen. Neuland. Eng verbunden damit war eine kontinuierliche Infragestellung
von bisherigen traditionellen Strukturen und Abläufen. Schulleitungen, Lehrer*innen waren gefordert permanent neue, kreative Lösungen zu
entwickeln und Schüler*innen erlebten, wie gewohnte Strukturen in ihrem Alltag wegbrachen oder immer wieder aufs Neue verändert wurden.

Das Projekt wird unterstützt vom Kulturamt Frankfurt und vom Dezernat für Integration und Bildung der Stadt Frankfurt.